Die Wasserqualität des Beckenwassers sollte regelmäßig mindestens einmal wöchentlich kontrolliert werden – abhängig von der Wassertemperatur und der Frequenz der Nutzung. Eine Veränderung der Wasserqualität zeigt sich in der Regel durch Trübung oder Verfärbung des Wassers. Die Messung kann mittels Photometer, manueller Testbestecke (pH/Chlor) oder Teststreifen durchgeführt werden. Für die Erstbefüllung und Nachspeisung des Pools wird die Nutzung von Wasser aus dem öffentlichen Trinkwassernetz empfohlen.
Sollwerte für die Poolwasseraufbereitung
| pH-Wert | 7,2 - 7,4 |
| Freies Chlor | 0,3 - 0,6 mg/l |
| Säurekapazität (Alkalinität) | 80 - 120 ppm |
| Isocyanursäure (Chlorstabilisator) | 30 - 50 ppm |
Grundsätze für den Einsatz von Wasserpflegemitteln
- Chemische Pflegemittel niemals in unverdünnter Form miteinander mischen; die Anwendungshinweise auf dem Etikett sind strikt zu beachten,
- Chlortabletten ausschließlich über einen Dosierschwimmer oder eine Dosierschleuse zugeben, niemals direkt in das Becken werfen,
- Flockungsmittel stets über den Skimmer zugeben, um eine optimale Filtermethode zu gewährleisten – niemals direkt in das Beckenwasser dosieren.
Entfernung von Grobverschmutzungen:
Grobverschmutzungen (Laub, Erde, Sand) zehren am Desinfektionsmittelgehalt und erhöhen den Verbrauch an Wasserpflegemitteln signifikant.
- Schwimmende Oberflächenverschmutzungen – Laubkescher, Absaugvorrichtungen,
- Ablagerungen auf dem Beckenboden – Manuelle Bodensauger, automatische Poolroboter, Bodenkescher.
Probleme mit der Wasserqualität?
In unserer Fachbroschüre finden Sie detaillierte Anleitungen zur gezielten Wasserpflege und Störungsbehebung im Beckenwasser.